Blick über den Tellerrand – “Refresher Course” in Rijeka

Die Kolleginnen und Kollegen in Kroatien sind in der europäischen Notfallmedizin-Szene sehr aktiv. Nun bieten die europäischen “Young Emergency Doctors” den jährlich stattfindenden Notfall-Refresher-Course im wunderschönen Rijeka an.

Neben dem immer spannenden Thema “Schock” werden auch Spezialthemen wie Unterwassernotfälle vor allem praktisch behandelt. Eine tolle Gelegenheit, etwas Neues zu lernen, KollegInnen aus ganz Europa zu treffen und das alles am Meer in Rijeka. Klingt doch gut, oder?

Mehr Informationen gewünscht? Gerne!

Hier gibts den Flyer, ein schönes Promo-Video und die offizielle Website.

Umfrage zu Behandlungspfaden bei Bauchschmerzen in der ZNA

Die Arbeitsgruppe Wissenschaft führt eine Umfrage zum Thema Behandlungspfade für Patienten mit Bauchschmerzen durch und freut sich über die kurze Beantwortung von wenigen Fragen zu diesem Thema. Angesprochen sind vor allem OÄ und Ärztliche sowie Pflegerische Leitungen von Notaufnahmen.

Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für dieses interessante wissenschaftliche Projekt oder leiten Sie den Link an entsprechende Personen weiter.

https://de.surveymonkey.com/r/Bauchschmerz

Münchhausen and more: Land unter … und wie ich doch wieder aufstehen kann

Teilweise hat man den Eindruck, dass die Tage in der Notaufnahme nicht mehr enden wollen. Nicht die Patientenversorgung macht den Druck, nein, die steigenden Patientenzahlen und die übervollen Krankenhäuser. Man ist nicht mehr manövrierfähig …. Weiterlesen

Highlights – high life!

Vier fantastische Tage am DGINA-Kongress in Nürnberg gehen zu Ende. Erschöpft, doch sehr zufrieden erlaube ich mir, über einige Highlights der letzten Tage aus Sicht eines Assistenzarztes zu berichten.

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Direkt vor der Jahrestagung starteten zahlreiche hochqualitative Workshops – der European Trauma Course fand ebenso statt wie ein EKG-Kurs für Spezialisten, der Simulations-Workshop “Intubation des kritisch Kranken – RSI” und eine Neuheit – der Kurs “Notfalltechniken für junge Ärzte” – hier war der Fokus auf praktischer Übung verschiedenster Notfalltechniken für junge Ärztinnen und Ärzte sowie Studierende kurz vor Ende des Studiums. Neben alternativen, intraossären und ultraschallgezielten Zugangsmöglichkeiten wurde eFAST und Thorax-Ultraschall geübt, konventionelle und videounterstützte Laryngoskopie, der chirurgische Atemweg und die Thoraxdrainage am Tiermodell – und einiges mehr. Die TeilnehmerInnen waren voll bei der Sache und das Feedback begeistert.

Am regulären Kongress fanden neben zahlreichen hochqualitativen Vorträgen auch interaktive Sessions am “Plärrer” statt – einer Bühne direkt in der Mitte der Kongresshalle. Hier wurden unter anderem innovative Lehrmodelle für Studierende im Bereich Notfallmedizin vorgestellt, außerdem fand eine spannende Diskusssion zum Thema “Extreme Medizin” mit hochkarätigen Vortragenden (Davies – London’s Air Ambulance, Friedrich – SEK Bayern, Puchwein – Graz) statt. Nicht nur für den Ersteller dieser Zeilen, sondern auch für die vielen ZuseherInnen eines der absoluten Highlights. Zwei Zitate, an die sich viele noch länger erinnern können. “You can’t kill a dead person” und “Always follow your heart – in crisis you need to do what you believe is right”.

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Schon zum zweiten Mal wurde der SimCup ausgerichtet. Organisiert von einem engagierten Team rund um P. Gotthardt aus Nürnberg traten vier Schockraumteams in verschiedenen High-Fidelity-Simulationsszenarien gegeneinander an. Nach allgemein tollen Leistungen aller Teams setzte sich knapp das Team aus Bamberg durch. Besonders hervorstechend: Das junge Team aus Graz (2 junge ÄrztInnen, 2 Studenten), das eine beeindruckende Leistung ablieferte.

Neben Highlights gab es natürlich auch High-Life. Beim Treffen der “Young DGINA” trafen sich junge Notfallmedizinerinnen und -mediziner – und übernahmen gleich mal eine ganze Bar. Am Freitag fand der komplett aus- und überbuchte Gesellschaftsabend im spektakulären Setting des Museums für Industriekultur statt.

Wie kann man diese Tage am besten zusammenfassen? Nun, ein Kollege hat das heute recht trocken und passend geschafft: “Saugut war’s. Nächstes Jahr Köln. Fix!!”.

 

Nur noch einen Tag! DGINA Jahrestagung in Nürnberg

Endlich ist es so weit! Die 9. DGINA Jahrestagung startet morgen, Donnerstag 6.11.2014, in Nürnberg. Wir hoffen, dass das Programm Ihren Erwartungen entspricht und wir Sie als Gäste begrüssen dürfen: DGINA im Dialog! Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!

Vorab gibt Prof. Bingisser aus Basel, Schweiz, in einem Kurzvideo Infos zur Notfallmedizin in der Schweiz. Den Link finden Sie hier.

Der Countdown läuft – DGINA Tagung startet diese Woche

Hallo. Es freut uns sehr, dass sogar Scott Weingart, New York, USA, unsere DGINA Tagung unterstützt. In seinem Kurzvideo stellt er kurz die Notfallmedizin in New York dar.

Die DGINA Jahrestagung startet am kommenden Donnerstag, 6.11.2014. Schwerpunktthemen werden sei: 1) Wie gehen Krankenhäuser mit Ebola um? 2) Optimierung der Qualität in der Notfallmedizinischen Versorgung 3) Finanzierung der Notfallmedizin.

Bereits am Mittwoch Abend, 19:00h, findet LIVE in der Meistersingerhalle  später als Webinar abrufbare Vorträge zum Thema “Reanimation” statt. Prof. Fischer aus Göppingen und Dr. D. Marx (www.faktormens.ch) berichten aktuelles zum Thema! Stay tuned!!!!

Early Goal Directed… or not?

Am diesjährigen Kongress der Europäischen Gesellschaft für Notfallmedizin (European Society for Emergency Medicine – EuSEM) in Amsterdam gab es zahlreiche spannende Vorträge – zu viele um sie alle hier zu nennen. Auch das Rahmenprogramm war gut organisiert, beim “SimWar” – einem Simulations-Wettbewerb mit interdiszplinären Schockraum-Szenarien gewann unter 8 Teams aus ganz Europa das deutsche Team ex aequo mit Frankreich.
Einige sehr subjektive “Glanzlichter” der Konferenz: Neben dem inspirierenden Vortrag von Dr. Simon Carley zum Thema “GuerillaSim” war u.a. erweiterte Reanimation und die Relevanz von “Resuscitation Centers” ein wichtiger Punkt und natürlich auch – wie immer ein Topthema – Sepsis.
Während ProCESS und andere Studien heiß diskutiert wurden, wurde eine weitere, dringend erwartete Publikation nur wenige Stunden nach Ende des fantastischen Kongresses im NEJM publiziert – ARISE (Australasian Resuscitation In Sepsis Evaluation Randomised Controlled Trial).

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