CCT und (ambulant erworbene) bakterielle Meningitis

Aus einem Automatismus heraus wird sehr gerne eine Computertomographie des SChädels durchgeführt. Häufig werden die negativen Schäden einer Kopfbestrahlung vergessen. Ähnlich verhält es sich, wenn ein Patient wegen V.a. bakterielle Meningitis eine Lumbalpunktion erhalten soll. Es stellt sich die Frage, ist das wirklich State of the Art? Weiterlesen

Silent Killers … is there anybody out there?

Is there anybody out there? Silent Killers? Was fällt Ihnen zu diesem Stichwort ein? Ich hätte zunächst auch sehr gerätselt. Anlässlich einer Krankengeschichte aus unserer Notaufnahme und einer Vorbereitung zu einem Vortrag wurde mir die klinische Relevanz eines altbekannten und leisen “Killers” wieder so richtig bewusst … Weiterlesen

Evidenz in der Notfallmedizin und mehr

Liebe Kollegen. In Kürze wird in einem Meinungsbeitrag im Deutschen Ärzteblatt das Thema “Evidenz in der Notfallmedizin” aufgegriffen. Der Artikel zeigt auf, dass wir selbst unseren Beitrag zu mehr Evidenz in der Medizin leisten müssen. Weiterlesen

Orale Antikoagulation – To bridge or not to bridge

Wie gehe ich mit Patienten um, welche eine orale Antikoagulation erhalten und eine kardiale oder nicht-kardiale Prozedur/Intervention nötig haben. Diese wichtige Frage … Weiterlesen

Depression Screening in der Notaufnahme

Heute auf Visite eine Patientin identifiziert, die vermutlich eine depressive Episode aufweist. Es stellte sich die Frage, wie man einfach und schnell im Setting einer Notaufnahme (bzw. in der Niedergelassenen Praxis), einen Patienten mit Depression sensitiv identifiziert und ihn dann an die Fachspezialisten weiterleiten kann. Weiterlesen

Hemikraniektomie bei ischämischem Schlaganfall

Ein schwerer Schlaganfall bei Verschluß der A. cerebri med. führt zu schweren neurologischen Einschränkungen und ist mit einem hohen Sterblichkeitsrisiko durch die sekundäre Hirnschwellung assoziiert. Welche therapeutischen Optionen stehen zur Verfügung? Weiterlesen

Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel ….

An dieser Stelle kein großer Beitrag, sondern nur eine kurze Erinnerung, dass es auch für den notfall- und intensivmedizinischen Versierten  ein Leben außerhalb der Akutmedizin geben sollte. Oft nicht nur ein “Problem” unserer “jungen Wilden”, sondern auch des gesetzten Establishments. Wie lautete neulich in der Frühbesprechung das Zitat eines geschätzten Kollegen: “Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.” … (hier gehts weiter) Weiterlesen

Macht Intensivmedizin (oder auch Notfallmedizin) dement?

Sprache ist eine bedeutsame Waffe, und natürlich auch die Kommunikation. Als ich die Überschrift gelesen habe, habe ich im ersten Augenblick gedacht, ob man als Intensiv-/Notfallmediziner dement wird … man hinterfragt ja mal gerne … :-)

Nun, das Thema lautet aber doch etwas anders: Patienten, die kritisch krank sind und eine intensivmedizinische Betreuung benötigten, zeigen auch Monate bzw. Jahre nach dem Intensivaufenthalt eine relevante Einschränkung der kognitiven Funktionen. Und diese entsprechen den Einschränkungen einer milden Demenz.  Vor allem Betroffen sind Patienten, die während der Betreuung ein Delir aufwiesen. Weiterlesen

Optimierung der Schlaganfallversorgung – Reduzierung der Door-to-needle time

Zu einem früheren Zeitpunkt haben wir in diesem Blog diskutiert, dass der Stellenwert einer systemischen Thrombolyse bei ischämischen Schlaganfall durchaus kritisch hinterfragt werden kann.  Dies wurde u.a. auch vor kurzem im BMJ sehr kontrovers diskutiert. Nur wenige der zahlreichen Studien zur Thrombolyse bei akutem ischämischen Schlaganfall zeigen eine signifikante Verbesserung des Endpunkts „guter neurologischer Endpunkt“. Die Autoren von Leitlinien weisen eine enge (finanzielle) Beziehung zum Hersteller von Fibrinolytika auf. Deshalb wird kritisch eine durch Industrienähe beeinflusste Leitlinienerstellung in den Raum gestellt. Weiterlesen