Was hat ein “Rondo” mit Medizin zu tun?

Das Rondo (seltener frz. Rondeau) ist eine seit dem 17. Jahrhundert bekannte musikalische Form, bei der sich ein wiederkehrender Formteil mit anderen Teilen abwechselt. Das Rondo entwickelte sich aus dem gesungenen und getanzten Reigen, bei dem der Kehrreim von allen gesungen und getanzt wurde … so steht es in Wikipedia.de geschrieben. Was hat dies nun mit Medizin zu tun?
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CCT und (ambulant erworbene) bakterielle Meningitis

Aus einem Automatismus heraus wird sehr gerne eine Computertomographie des SChädels durchgeführt. Häufig werden die negativen Schäden einer Kopfbestrahlung vergessen. Ähnlich verhält es sich, wenn ein Patient wegen V.a. bakterielle Meningitis eine Lumbalpunktion erhalten soll. Es stellt sich die Frage, ist das wirklich State of the Art? Weiterlesen

The Art of Critical Thinking

In der Vorbereitung auf die Lehrveranstaltung Notfallmedizin habe ich im Netz nach weiteren Informationen zu Trauma-Check und Neuro-Check gesucht. Hier wurde ich auf eine interessante Web-Seite von Paramedics in den USA gestossen. Weiterlesen

Public Health Reloaded

Vor kurzem hatte ich ja über ein Gutachten der Nationalen Akademie der Wissenschaft über “Public Health” in Deutschland geschrieben. Dieses Thema wurde nun in der Süddeutschen Zeitung aufgegriffen. Der Kommentar im Lancet zu dieser Thematik war viel aufrührender. Wir sollten wirklich versuchen unsere Fragmentierung und daraus entstehende Ressourcenverluste überwinden. Auch in der Notfallmedizin.

Schwindel und Stürze von älteren Notfallpatienten

Häufig stellen sich ältere Notfallpatienten in Notaufnahmen vor. Ein Sturz, der zu einem Trauma geführt hat, oder auch ein Stutz ohne Trauma, der weiter abgeklärt werden soll, stellen komplexe Herausforderungen für das Notfallteam dar. Weiterlesen

Tumorscreening bei tiefer Beinvenenthrombose

Hello again. Nach längerer Sendepause greife ich gerne wieder die Diskussion interessanter Studien auf, die unser tägliches Handeln nachhaltig verändern.
Gerne wird bei der Visite diskutiert, bei einem Patienten mit tiefer Beinvenenthrombose oder Lungenembolie ein “Tumorscreening” durchzuführen. Auch aufwändige Untersuchungen wie Schnittbilddiagnostik werden veranlasst.
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Wie funktioniert das Internet?

Das Internet und soziale Medien rücken in den angloamerikanischen Ländern zunehmend in die “Mitte” der notfallmedizinischen Aus- und Weiterbildung. Das Konsumieren von “Blogs”, “Podcasts” und die Teilnahme an virtuellen Diskussionen ist schon längst nicht mehr beschränkt auf einzelne Internet-Verrückte, sondern wird von hochkarätigen Persönlichkeiten getragen. Gleichzeitig erreicht die Qualität der veröffentlichen Artikel ebenso wie die schiere Anzahl neue Rekordzahlen – und alles unter dem Stichtwort “FOAM”.

Wer wissen will, was das bedeutet und wie man in diese großartige Welt voller Wissen eintaucht, sieht sich am besten dieses kurze Video an. Konkret und praxisnah – wie üblich – von den Notfallmedizinern Weingart und Thoma.

Und in Deutschland? Die Anzahl “großer” Notfallmedizin-Blogs lässt sich noch relativ einfach an einer Hand abzählen, open-access ist nicht weit verbreitet und auch gute, regelmäßig aktuelle Notfall-Podcasts sucht man vergeblich. Doch – wie auch beim Facharzt für Notfallmedizin – es geht voran! Die Kollegen von “wAIN’s world” bringen regelmäßig hervorragend ausgearbeitete, gute Themen aus der Anästhesie, vor allem aber auch Notfallmedizin. Auch auf den nationalen Kongressen wird hin und wieder von “Sozialen Medien” gesprochen.

Zum Thema Fortschritt: Abseits der ganzen Begeisterung für das Fach sind auch ökonomische Aspekte und das zukünftige Management einer zentralen Notaufnahme eine wichtiger und reeller Faktor. Barbara Hogan et. al. publizierten zu diesem Thema kürzlich in “Management & Krankenhaus” zum Thema “Emergency Center of Excellence”. Hier wird die Rolle der zentralen Notfallversorgung auch in der Wertschöpfung eines Krankenhauses bzw. Konzerns geschildert. Hogan, von Reinersdorff, Rasche: Strategische und operative Notaufnahme-Steuerung als Wertschöpfungsimperativ