Volumenmanagement …. Wie monitorisieren?

Notfallmediziner sind wie Anästhesisten technisch sehr affine Kolleginnen und Kollegen. Dies ist prinzipiell gut. Gleichzeitig muss man sich hinterfragen, ob jede technische Innovation tatsächlich beiträgt, die Diagnostik und Versorgung von Patienten der Notfall- und Intensivmedizin zu verbessern.

Eines der heiklesten Themen ist das Volumenmanagement. Es gibt zahlreiche Techniken und Methoden. Leider gibt es keine zentrale “Methode”, die uns ein klares Handeln ableiten lässt. Auch im Zeitalter des PICCO sind die abgeleiteten Meßwerte nur Anhaltspunkte, die mit anderen Faktoren einschließlich der Krankheitsentität integriert werden müssen. Diesem Thema widmet sich ein aktueller Übersichtsbeitrag, den ich sehr sehr spannend finde. Weiterlesen

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Testlauf “Famulaturprojekt der Young Emergency Doctors”

Wenn ich mich an meine Famulaturen während des Medizinstudiums erinnere, war die Tätigkeit in den Ambulanzen der Kliniken extrem spannend. Aber …. die Ärzte, die mich betreut haben, wechselten häufig. Durch die fehlende Kontinuität konnte kein nachhaltiges Vertrauen aufgebaut werden, und ich fühlte mich unterfordert.

Die YED haben dem DGINA Vorstand einen Vorschlag unterbreitet, um die Ausbildung während der Famulatur zu verbessern. Wir alle, einschließlich mir, haben gedacht, dass dies aufgrund der Anforderungen und den damit verbundenen Personalressourcen nicht realisierbar ist. Unser sehr geschätzter Kollege Martin Fandler, Klinikum Nürnberg, hat sich bereits erklärt, in einem Probelauf an unseren Notaufnahmen, dies zu testen. Das Ergebnis können Sie selber nachlesen. Ich bedanke mich für das Engagement und den Bericht! Weiterlesen

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“Laberflash” ….. der hört ja gar nicht mehr auf zu sprechen

Ein junger, 21 jähriger Patient mit Logorrhoe stellt sich in der Notaufnahme vor. Außerdem fällt eine innere Unruhe auf. Sofort tippen Sie auf eine Intoxikation. Aber was wird es wohl sein?

Nach mehreren Gesprächen und Fragen stellt sich heraus, dass der Patient in größeren Mengen Crystal Meth konsumiert hat. Viele von Ihnen werden von dieser Droge schon gehört haben …. aber wussten Sie, dass es sich um eine “alte” Droge aus dem Ende des 19Jhdt handelt? Weiterlesen

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Wanted – Programminhalte für Adventssymposium 2013 gesucht

Liebe Kolleginnen und Kollegen. Es werden Vortragsthemen gesucht!!!

Die Vorbereitungungen für das am 6./7.12.2013 stattfindende Adventssymposium in Nürnberg laufen zwischenzeitlich wieder auf Hochtouren. Und das bedeutet natürlich auch, dass das Veranstaltungs-Programm zusammengestellt werden muss.

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In den letzten Jahren ist mir bei vielen Kongressen/Symposien wiederholt aufgefallen, dass ähnliche Themen präsentiert werden und dadurch eine gewisse “Kongressfaulheit” auch bei mir entstanden ist. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Themen, die klinisch hochrelevant sind und unser Arbeiten auf Intensivstation bzw. der Notaufnahme unterstützen. Weiterlesen

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Once again – Stellenwert des Koronar-CTs bei der Abklärung von A.p. in der Notaufnahme

Wir hatten uns ja diesem Thema schon vor längerem gewidmet: Wie ist der Stellenwert eines Koronar-CTs in der Notaufnahme, wenn es um die Abklärung von Chest Pain Patienten geht? Man wird ja immer recht kribbelig, wenn an anderen Standorten bzw. in anderen Ländern entsprechende Abklärungsalgorithmen angeboten werden, diese in der eigenen STruktur jedoch noch nicht vorliegen.

Wie Sie dem früher diskutiertem Artikel entnehmen konnten, bin ich insgesamt sehr sehr skeptisch, was diese Technologie überhaupt und dann speziell in unserem Umfeld angeht. Die Strahlenbelastung möchte ich bei der Entscheidungsfindung noch gar nicht einschließen. Eine interessante Metaanalyse zu dieser Thematik widmet sich dieser Fragestellung …. und die Resultate decken sich optimal mit meiner früheren Einschätzung: Weiterlesen

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Eine eMail, die mich nachdenklich gestimmt hat – Burnout bei Medizinern

Ich habe gestern eine eMail weitergeleitet bekommen. Es handelte sich um einen Überblick der aktuellen Themen, welche bei Medscape publiziert wurden.

Sofort ist mir das oberste Thema ins Auge gefallen. Lifestyle und Burnout bei Medizinern. Es wurden über 27 Tsd US-amerikanische Mediziner befragt. Die Ergebnisse regen zum Nachdenken an …. und ich dachte mir noch, dass gerade in den USA keine derart hohe berufliche Unzufriedenheit und Symptome von Burnout vorhanden sind.

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Anwesenheit von Angehörigen bei einer Kardiopulmonalen Reanimation

Was denken Sie, wenn Sie die Überschrift lesen? Ist er jetzt wahnsinnig geworden? Selbstverständlich schicke ich Angehörige bei der Reanimation vor die Tür!!! Aber ist dies wirklich Evidenz basiert?

Nun, diesem Thema widmet sich eine didaktisch hervorragend aufgebautes Case Szenario im New England Journal. Weiterlesen

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Ist das Symptom “Angina pectoris” wichtig für die Diagnostik und Therapieentscheidung?

Heute bewegen wir uns eher in ein Thema der Inneren Medizin/Kardiologie. Sicherlich beobachten Sie regelmäßig, dass Diagnostik- und Therapieentscheidungen bei KHK von der Symptomatik der betroffenen Patienten abhängig gemacht werden.

In diesem Zusammenhang finde ich eine Arbeit von Dagenais et al. aus dem JACC sehr interessant: Weiterlesen

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Akuttherapie des akuten Schlaganfalls – Kontroversen und mehr

Die Ursache eines akuten Schlaganfalls ist meist ischämischer Genese (embolisch oder thrombotischer Verschluß eines hirnversorgenden arteriellen Gefäßes). Wir hatten ja bereits zu einem früheren Zeitpunkt über den Stellenwert der Rekanalisation  diskutiert: Die aktuell empfohlene Therapie ist die systemische Thrombolyse (i.v.) innerhalb von 4,5 Stunden nach Symptombeginn. Hier gibt es durchaus kontroverse Sichtweisen, aber dies soll nicht der Schwerpunkt des nun erstellten Posts sein. Nur dies …. und hier sind aus meiner Sicht die “Notfallretter” stark gefährdet … ist für die korrekte Indikationsstellung neben einem nativen CCT auch die korrekte Diagnosestellung mittels Anamnese und körperlicher Untersuchung eine conditio sine qua non!

En vogue wurde in letzter Zeit die interventionelle neuroradiologische Intervention. Argument ist, dass bei Verschluß großer hirnversorgenden Arterien die Thrombolyse nicht so wirksam ist. Immer mehr Zentren etablieren neuroradiologische Interventionsmöglichkeiten rund um die Uhr. Eine einzelne Studie die für die endovaskuläre Therapie spricht (randomisiert, 180 Patienten), hat die neuroradiologische Intervention beim akuten Schlaganfall angestoßen. Es wurde gezeigt, dass diese Intervention die Gefäße öffnet, ein Nachweis der klinischen Effektivität wurde zumindest von der FDA bei der Zulassung der Devices nicht gefordert. Aber ist das, was man mechanistisch als logisch empfindet, wirklich zielführend? Hierzu gab es in einem der letzten NEJM drei Originalartikel und ein hervorragendes Editorial. Lesenswert!!! Weiterlesen

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Diagnostik Update – Und nochmals Lungensonographie ….

In den letzten Monaten werden vermehrt Kursangebote “Sonographie in der Akut- und Intensivmedizin” angeboten. Diese erfreuen sich höchster Aufmerksamkeit und sowohl in den Notaufnahmen als auch auf den Intensivstationen nimmt zunehmend eine fokussierte sonographische Untersuchung einen festen Stellenwert in der Routine ein.

Durch das große Engagement von Oberärzten und Fachärzten meiner Klinik wurde ebenfalls die Sonographie aus einer versteckten Ecke herausgeführt. Nicht selten hört man, dass eine Pneumothorax blitzschnell diagnostiziert wurde. Bedenklich stimmt mich nur, dass dann sofort eine Thoraxdrainage gelegt werden soll. Dies ist nicht immer indiziert und die sonographische Diagnostik sollte nicht dazuführen, die Indikationsfelder  von Interventionen zu vernachlässigen.

In diesem Zusammenhang habe ich heute auf meinem Tisch einen phantastischen Artikel von Raoul Breitkreutz aus Frankfurt mit Freude entdeckt, der dieses Verfahren in zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen und mit viel Engagement “hoffähig” gemacht hat. Weiterlesen

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