Reanimation: Yes, we can better …

Vermutlich ist auch bei Ihnen z.Z. “Land unter”. In einer Pause habe ich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Notfall- und Rettungsmedizin durchgeblättert und bin dort auf eine exzellente Arbeit zur Qualitätssicherung bei prähospitaler Reanimation gestossen.

Clemens Kill und Team haben bei allen im Landkreis Marburg-Biedenkopf (wer es nicht wissen sollte, in der Mitte von Hessen … in der Mitte Deutschlands … in der Mitte Europas ;-) gemeldeten Reanimationsversuchen die “Qualität der Reanimation” anhand der elektronischen Einsatzdaten und der in den Defibrillatoren hinterlegten Prozessdaten mit vorab definierten Qualitätsvariablen der Leitlinien abgeglichen.
Darüber wurde dem Team der Rettungskräfte innerhalb von 2 Tagen elektronisch Feedback gegeben (anonymisiert).

Es zeigen sich zwei wichtige Ergebnisse dieser ARbeit:
1) Der Erfüllungsgrad der Qualitätsparameter im täglichen Leben ist weiter optimierungsbedürftig
2) Im Laufe des Projekts verbessern sich einige der Qualitätsvariablen (z.B. die Gabe von Adrenalin).

Wirklich ein absolutes Highlight diese Arbeit und gleichzeitig möchte ich die Akteure meiner früheren Wahlheimat beglückwünschen. Hoffe, dass dieses Projekt weitergeführt wird und vielleicht flächendeckend in unterschiedlichen Regionen eingeführt werden kann.

Ostern steht vor der Tür. Das war´s mal wieder aus Nürnberg, stay tuned!

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