Pediatric Paper of the Year 2015 – Mütterliche Küsse zur Schmerztherapie bei Kleinkindern

Kennen Sie das auch? Ein kleiner Erdenbürger verletzt sich geringfügig („minor injury“), daraufhin wird die Verletzungsstelle durch Mutter oder sonstige enge Angehörige „geküsst“. Das Weinen hört schlagartig auf, oder?

In den Tagen der Evidenz basierten Medizin hat man sich kritisch zu hinterfragen, ob diese Praxis tatsächlich hilfreich ist und wirkt. Sicherlich eine der umstrittensten randomisierten Studien zu dieser Thematik wurden im Dezember 2015 publiziert. Tatsächlich führen die mütterlichen Küsse der verletzten Stelle NICHT zu dem erwünschten Erfolg. Egal, ob mit oder ohne Küsse, die Kleinkinder beider Gruppen zeigen ähnlich lange Dauer der Schmerzen.

Einen Kommentar zu dieser Studie finden Sie auf „Journal Watch“ und noch viel mehr. Dort wird auch eine phantastische Graphik zum „gefährlichsten Tier“ der Welt publiziert. Im ersten Augenblick wird man an den Menschen denken (zumindest wenn man die aktuellen Nachrichten verfolgt). Weit gefehlt! Der Mensch ist nur an 2. Stelle.

Gates_human-deaths

The WINNER is: Das Mosquito und die damit verknüpfte Infektionserkrankungen, wie z.B. die Malaria. Sie werden fragen, von wem ist nun die Graphik. Es ist wieder mal Bill Gates der sich gemeinsam mit seiner Frau und seiner Stiftung für die Bekämpfung der Malaria einsetzt. Legendär ist sein Video aus der Serie „TED Talks“.

Das war´s mit einem etwas anderen Beitrag heute wieder aus Nürnberg. Stay tuned and join again.

diesen Artikel weiterempfehlen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.