Risiko in der Notfallmedizin, die Zweite…

Ich muss gestehen, dass meine Mitstudenten und ich für die medizinische Statistik früher nie viel übrig hatten. Auch war uns die Wichtigkeit des Verständnisses für derartige Inhalte früher wenig bewusst. Heute arbeiten ein paar von uns in der Notaufnahme und führen täglich Tests  an Patienten durch die weder 100%ige Sensitivität noch Spezifizität haben. Trotzdem bezeichnen wir diese als “beweisend für” oder “Ausschluss einer” speziellen Diagnose. Dies ist bei näherem Nachdenken offensichtlich nicht korrekt. Wieder einmal vor Augen geführt wurde mir das Ganze in einer interessanten Blogpostreihe “Emergency Medicine – a risky business” von StEmlyns. In aktuell vier Beiträgen (es scheinen noch mehr zu werden) setzen sich die Autoren mit der Frage auseinander welches Risiko akzeptabel ist, nicht ganz überraschen stellt sich heraus, dass dies unterschiedlich ist, abhängig von Erkrankung um die es geht, Population, Patientenwunsch und letztlich auch vom eigenen Risikobewusstsein.

Hochinteressante Posts deren Lektüre sich sicher lohnt.

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2 Gedanken zu “Risiko in der Notfallmedizin, die Zweite…

  1. Vielen Dank für den Link und das Interesse. Es ist gut, dass die Kollegen in Europa wissen, teilen die gleichen Gedanken und Interesse daran, bessere klinische Entscheidungen.

    Prof. Simon Carley

    (mit Dank an Google Translate)

    • Thank you as well for the nice reply. We share many thoughts on EM and online collaboration and try to improve the knowledge and interest in our (hopefully) soon-to-be-specialty with regular posts in this new blog. If you know people in your surrounding capable of German (or the Google translation tool;-)) feel free to refer them to us. We can profit from your UK experience here in many ways. EM in Germany is pretty “wild-west”…

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